Ko-RFID
Kollaboration in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen
Wertschöpfung findet heute nicht mehr nur in einzelnen Unternehmen, sondern innerhalb komplexer Netzwerkstrukturen statt. Das Projekt Ko-RFID will diese Wertschöpfungsnetze mittels RFID-Technologie für alle Beteiligten transparenter gestalten. Dank Funkerkennung sollen nicht nur Prozesse und Produktlebensläufe durchschaubarer werden, sondern auch die Beziehungen der Akteure untereinander. So können bislang verdeckte Abläufe zwischen Zulieferern, Logistikunternehmen und Herstellern unter ganzheitlichem Blick optimiert werden. Die optimale Struktur des Wertschöpfungsnetzes spielt dabei ebenso eine Rolle, wie Vertragsgestaltung, Data Mining und Datensicherheit. Erprobt wird der Einsatz RFID-basierter Logistiksysteme in der Textil-, Automobil- und Küchenherstellerbranche, um übergreifende Standards, Schnittstellen, Applikationen und neue Konzepte des vertrauensbasierten ökonomischen Handelns zu erarbeiten.
Am Konsortium beteiligte Unternehmen:
Daimler AG . Gerry Weber AG . HU Berlin, Institut für Wirtschaftsinformatik . Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, AG Wissensmanagement und Wissensentdeckung . SAP Research, SAP AG . TU Berlin, Bereich Logistik . Gustav Wellmann GmbH & Co. KG