Symposium: Das digitale Wohnzimmer der Zukunft
Moderne Technik erobert das Wohnzimmer - neue Geräte und Formate bringen Fernsehen, Radio, Fotos, Musik und das Internet auf die Couch. Alle Geräte sind kabellos am Funknetz zu Hause angebunden und kommunizieren miteinander. Alle Inhalte können von jedem Ort zu jeder Zeit genutzt werden. Über das Fernsehgerät lassen sich zusätzlich Lichtsysteme, Alarm- und Klimaanlagen steuern. Kabelsalat und Schnittstellenprobleme gehören der Vergangenheit an.
Alles nur ein Wunschtraum der Forschung?
Ganz im Gegenteil: Die Digital Living Network Alliance (DLNA), ein Zusammenschluss namhafter Unternehmen, darunter Philips, Sony, Microsoft, Loewe, Samsung, IRT, Fraunhofer und IBM, hat sich zum Ziel gesetzt, interoperable Standards zu entwickeln, um Geräte der Unterhaltungselektronik einfach mittels "Plug-and-Play" miteinander zu vernetzen.
Diesem Ziel folgt auch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt "Wireless Media and Control at Home" (WiMAC@home). In dem Vorhaben steht ein neuartiger Fernseher (iDTV) im Mittelpunkt des Szenarios. Der intelligente Fernseher vereint die Steuerung von Rundfunk- und Medieninhalten sowie den Anschluss von Geräten der Heimautomatisierung.
Themen der Veranstaltung
. Wie sieht das Wohnzimmer der Zukunft aus?
. Wo bleibt der Rundfunk im vernetzten Heim?
. Wie ändert sich das Nutzungsverhalten der Konsumenten?
. Welche Strategien verfolgt die Industrie?
. Was spielt heute schon zusammen?
. Welche Standards stehen zur Verfügung?
. Wie können urheberrechtlich geschützte Inhalte im Heimnetz genutzt werden?
. Wie kommt die Heimautomatisierung ins Netz?
. Welche Chancen und Risiken bringt die Heimvernetzung mit sich?
Das IRT und die Projektpartner Fraunhofer-IIS, LOEWE, Nagravision und Weinzierl Engineering laden ein, sich über die Ergebnisse des Projektes zu informieren und mit Experten künftige Anforderungen und Lösungswege für das digitale Wohnzimmer der Zukunft zu diskutieren.
Die Online-Anmeldung sowie das Veranstaltungsprogramm sind ab Ende Januar 2009 über www.irt.de geschaltet.