WiMAC@home
Zurücklehnen und kabellos genießen heißt es im Projekt WiMAC@home. WiMAC erforscht die drahtlose Anbindung von Geräten der Rundfunk- und Unterhaltungselektronik in Heimnetzwerken auf Basis bestehender WLAN-Technik. Einfache, klare und bequeme Bedienung stehen im Mittelpunkt des Projektes. Dies geschieht zum einen durch die konsequente Orientierung an den Empfehlungen der Digital Living Network Alliance (DLNA), wodurch ein Höchstmaß an Interoperabilität sichergestellt wird. Nur so können sich im WiMAC-Netz die Geräte automatisch konfigurieren und einfach über Universal Plug and Play (UPnP) eingebunden werden.
Zentrales Steuerungselement des Heimnetzwerkes ist dabei ein neuartiger Fernseher: Der iDTV vereint mehrere digitale Funktionen in einem Gerät. Er dient zum einen als Medienarchiv, das Videos und Fotos speichert und im Heimnetzwerk zur Verfügung stellt. Zum anderen stellt er die Verbindung zu TV-Programmen her. WiMAC bietet insbesondere auch einen Ansatz zur geschützten Übertragung und Verteilung von Pay-TV-Angeboten im Haushalt. Ebenfalls eine Besonderheit des Fernseher ist die Möglichkeit zum Anschluss von Komponenten der Heimautomatisierung. Auf diese Weise lassen sich z. B. auch Heizungssteuerungen, Alarm- und Klimaanlagen zentral und ferngesteuert bedienen.
Am Konsortium beteiligte Unternehmen:
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) . Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT) . Loewe Opta GmbH . Nagravision GmbH . Weinzierl Engineering GmbH